Yoga und Hormone

© Rainer Sturm / pixelio.de

Zunächst sollte die Frage gestellt werden, was genau Yoga eigentlich ist bzw. was man darunter versteht?
Yoga kann als eine Form des „Entdeckens“ oder eine Reise durch das eigene „Ich“ verstanden werden. Es gibt verschiedene Stilrichtungen beim Yoga und jede Richtung hilft dem Individuum neues an sich selbst oder seinem Körper zu entdecken.Yoga ist eine alte und bewährte Form der Meditation. Die einzelnen Körperübungen und Atemübungen haben sich teilweise über Jahrhunderte bewehrt und somit verkörpert Yoga eine gewisse Tradition.
Allerdings ist das Yoga auch offen für neue Erkenntnisse, wie z.B. aus der Medizin. Dieser medizinische Bereich hat gewisse Neuerungen für das Praktizieren der Körperübungen hervorgebracht.

Durch die Endokrinologie, Neurobiologie, das enterische Nervensystem, das polyvagale Nervensystem, die Spiraldynamik, Psychosomatik, Psycho-Endokrinologie, bestimmte Bewegungskonzepte usw, hat sich Yoga weiterentwickelt und ist in der Tat zeitgemäß.

Wie kann sich Yoga auf die Hormone auswirken?

Fakt ist, dass es das so genannte Hormonyoga gibt. Hierbei handelt es sich um eine Übungspraxis, die die Drüsen und Organe des Individuums anregt, dass diese eine gesunden Funktionsweise aufrecht erhalten.
Das komplette Hormonsystem wird durch diese Yoga-Form angeregt und zwar auf ganz natürlichem Weg. Relativ zügig kann somit das Wohlbefinden des Menschen gesteigert werden.
Es gibt Formen von Beschwerden, die durch ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt hervorgerufen werden. Diese Beschwerden werden durch das Hormon-Yoga gelindert. Hierbei werden Übungsweisen angewandt, die ihren Ursprung im Tao-Yoga und dem Kundalini-Yoga haben. Das gesamte Körpersystem wird aktiviert und die Organe erhalten über dynamische Körperübungen, bei denen intensive Atemübungen eine Rolle spielen, eine Art innere Massage.

Durch diese Yoga-Form werden die Hormone also in Gang gesetzt und es kommt zu einem ungehinderten Energiefluss durch alle Bereiche des Körpers. Auf bestimmten „Haupt-Energiebahnen“ fließt die Lebenskraft und bildet so einen natürlichen Energiekreis. So wird also das gesamte Hormonsystem gestärkt.

Da Männer und Frauen bei ihrer Körperbeschaffenheit unterschiedlich sind, gibt es auch verschiedene Yoga-Formen. Der weibliche Yogaweg sorgt dafür, dass die Frauen ihr Potential durch weibliche Meditation entfalten können. Hierbei handelt es sich um spezifische Konzentrations- und Entspannungstechniken. Diese sollen die Aufmerksamkeit der Oberfläche in die Erfahrungen der Tiefe lenken, die sich in der Frau selbst befindet. Auf diese Weise werden die weiblichen Kräfte geschützt und können sich frei entfalten.
Es kann also gesagt werden, dass es sich beim weiblichen Hormon-Yoga um einen Weg handelt, bei dem die weibliche Selbstermächtigung und Selbstunterstützung gestärkt werden sollen.

Bildquelle: Rainer Sturm / pixelio.de

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