Vereinfacht kann man sagen, wer einen Yoga-Stil sucht, der sich nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit der Seele befasst, sind alle Unterarten des Hatha Yoga (Ashtanga, Jivamukti, Vinyasa, Anusara) für Anfänger eine gute Möglichkeit, sich zu orientieren.
Wer Yoga als reines Workout sieht, sollte sich nach Jivamukti Yoga oder Stunden für Power Yoga umsehen – die gibt es oft in Fitnessstudios oder Sportvereinen. Oder das körperlich sehr herausfordernde Bikram Yoga im heißen Übungsraum wählen. Aber Vorsicht bei Kreislaufproblemen!
Frauen, die sich vom Yoga eine Verbesserung frauenspezifischer Probleme erhoffen, Menstruationsbeschwerden haben oder hormonelle Probleme, könnten Hormon-Yoga oder Luna Yoga testen.
Bei schweren körperlichen Beschwerden wie Rückenoperationen oder Wirbelsäulen-Verletzungen, kann die präzise ausgeführte Übungsfolge des Iyengar Yogas helfen und Fehlhaltungen bei den Asanas vermieden werden.
Wer sich lieber mit den spirituellen Seiten der Yoga-Praxis beschäftigen möchte, kann sich im Integralen Yoga auf das Göttliche konzentrieren oder im Kundalini Yoga die kosmische Energie anregen.
Was auch immer Ihnen jetzt zusagt, wichtig ist nur, es auszuprobieren! Wer nur darüber liest, tut sich und seinem Körper noch nichts Gutes.
Sie haben sich überlegt, welcher Yoga-Stil am ehesten zu Ihnen passen können, sich ein Yoga-Studio oder eine Yoga-Schule in Ihrer Nähe ausgesucht und das Yoga-Programm für die Anfänger- oder Basic-Stunden studiert. Nun sollten sie es unbedingt auf einen ersten Versuch ankommen lassen.
Eine ausführliche Darstellung aller Yoga-Arten kann Ihnen dabei helfen, die eigenen Bedürfnisse und Ziele für Ihre Yoga-Praxis zu definieren und sich daraufhin eine Yoga-Art auszusuchen.