Power Yoga

pexels-photoPower für Körper und Geist

Die moderne Yoga-Form Power Yoga wurde maßgeblich von den Amerikanern Baron Baptiste und Bryan Kest entwickelt, der auch Prominente wie Madonna trainiert. Der Übungsstil geht letztlich zurück auf das ursprünglich in Indien praktizierte Ashthanga-Yoga.

Verglichen mit anderen Yoga-Stilen ähnelt Power Yoga stärker einem Workout als einer Meditation. Power Yoga ist ein dynamischer und fordernder Yogastil: Gut für die Seele, aber auch gut für die Figur.

Kraftvoll und dynamisch Yoga üben

Im Power Yoga werden die einzelnen Yoga-Haltungen weniger statisch geübt als im klassischen Hatha-Yoga. Anstatt einzelne Positionen lange zu halten, werden die Yoga-Haltungen – Asanas – flüssig miteinander verbunden. So entstehen fließende Bewegunsabläufe, die gleichermaßen Kraft und Koordination trainieren.

Power Yoga wird gelegentlich auch als Vinyasa Yoga bezeichnet. Dieser Begriff meint die Angleichung der Bewegung mit dem Fluß des Atems. Im Power Yoga wird daher oft eine besondere Atmung praktiziert. Durch die Konzentration auf die Atmung werden die Bewegungsabläufe flüssiger und die Achtsamkeit entwickelt sich.

Übungssequenzen und Sonnengruß

Bereits das in Indien praktizierte, sehr fordernde Ashtanga-Yoga wurde als dynamischer Stil entwickelt. Im Power Yoga werden jedoch keine festgelegten Übungssequenzen einstudiert, wie es für Ashtanga-Yoga kennzeichnend ist.

Stattdessen können die Haltungen immer wieder neu zusammengestellt und variiert werden, um sie dem Können und den Bedürfnissen der Übenden anzupassen. So werden stets neue und individuelle Yoga-Stunden entwickelt.

Eine zentrale Übungsreihenfolge ist beim Power Yoga der sogenannte Sonnengruß. Diese Übungsfolge steht of am Beginn einer Yogastunde, um den Körper in alle Richtungen zu dehnen und zu kräftigen.

Ein körperbetonter Yoga-Stil

Wer Yoga als Sportart für Körperkraft, Beweglichkeit und Balance praktizieren will, findet im Power Yoga eine passende moderne Übertragung des indischen Yoga in die westliche Welt. Tendenziell nimmt die spirituelle Dimension des Yoga im Power Yoga weniger Raum ein, während die körperliche Fitness eine größere Rolle spielt.

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