Meditieren

meditation

Der Begriff Meditation beschreibt eine Art praktische Übung auf spiritueller Basis und hat in vielen Kulturkreisen einen besonderen Stellenwert. Der Fokus liebt hierbei zumeist auf geistigem Sammeln oder auf der Erweiterung des eigenen Bewusstseins.
Ihnen kann Meditation helfen, Alltagsstress besser zu bewältigen, entspannter und konzentrierter zu arbeiten und Ihr Selbstbewusstsein zu stärken.

In erster Linie bedeutet Meditation somit ein bewusstes Erleben der Gegenwart.
Darum ist es besonders für Anfänger wichtig, die jeweiligen Übungen so einfach wie möglich zu gestalten. Von unbequemen Sitzhaltungen oder dem Meditieren an unvertrauten Orten ist in der Phase des Erlernens abzuraten.

Bevor Sie mit dem Meditieren beginnen, sollten Sie sich auf eine Zeitspanne von acht bis zehn Minuten festlegen und einen Wecker entsprechend stellen.
Als idealer Platz für meditative Übungen dienen ruhige, leicht abgedunkelte, ordentliche Orte.
Zu grelles Licht und auch überflüssige Gegenstände wirken schnell ablenkend.
Entfernen Sie also möglichst alle Utensilien, die Sie nicht zum Meditieren brauchen von Ihrem Meditationsplatz. Wenn möglich sollten Sie auch Mobiltelefone und Haustürklingeln abschalten.
Die Sitzposition während der Meditation sollte für Sie möglichst bequem sein.
Typische Positionen sind der Full Lotus und der Half Lotus, wobei sich im Schneidersitz die Beine übereinander geschlagen befinden. Sollten Sie in dieser Position Schmerzen empfinden, verlegen Sie die Meditationsübung besser auf einen Stuhl mit Rückenlehne. Als Unterlage für das Meditieren auf dem Boden eignen sich Unterlagen wie Yogamatten oder Handtücher.
Eine besonders große Rolle spielt bei der Meditation die Körperhaltung, eine aufrechte Wirbelsäule begünstigt den Energiefluss und erleichtert die entspannte, tiefe Atmung.
Die Arme sollten während der Meditation locker im Schoss liegen.
Sorgen Sie also für eine gänzliche entspannte Körperhaltung, aber bleiben Sie dabei aufrecht sitzen.
Wenn Sie mit den ersten tiefen Atemzügen beginnen, achten Sie bewusst auf das Ein- und Ausatmen. Konzentrieren Sie sich auf das Gefühl, wie Ihr Bauch sich dabei bewegt.
Als Anfänger werden Sie während der Übung wahrscheinlich schon nach kurzer Zeit von Ihren Gedanken abgelenkt. Dies ist völlig normal und muss keinen unnötigen Stress auslösen, beginnen Sie mit der Meditation einfach von Neuem.
Meditative Übungen sollten niemals abrupt enden, lassen Sie den Zustand der Entspannung stets sanft ausklingen.

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