Meditation nach dem Yoga

Yoga ist in den letzten Jahren immer beliebter in der westlichen Welt geworden, weil die Übungen – Asanas genannt – nicht nur den Körper kräftigen und dehnen, sondern auch für einen ruhigen und entspannten Geist sorgen. Ein Grundsatz des Yoga ist es, Achtsamkeit zu lernen und bestimmte Signale des Körpers wahrzunehmen. Auf jede Anspannung folgt eine kurze Phase der Entspannung, in der die Übenden nachspüren und beobachten, was die Übung im Körper bewirkt hat. Auch das Thema Atmen ist dabei sehr wichtig, denn die richtige Atmung sorgt für neue Lebensenergie und kann dafür sorgen, dass Krankheiten geheilt werden. Jeder Yogi weiß aber auch, dass Meditation ein wesentlicher Bestandteil des Yoga ist. Besonders gut ist die Meditation nach dem Yoga.

Nico LeHe / pixelio.deMeditation ist eine Stufe auf dem Yogaweg und der ideale Zustand dabei ist, wenn der Meditierende in der Position des Beobachters ist. In diesem Moment kann er sich so sehen, wie er ist und sich in diesem Sein akzeptieren. Dieser Idelazustand hält natürlich nicht an, aber durch regelmäßiges Üben kann er erreicht werden. Meditation nach dem Yoga ist deswegen so gut, weil man sich während der Übungen schon mit seinem Körper beschäftigt und ihn intensiver wahrgenommen hat. Man ist achtsamer geworden, der Geist ist ruhiger und bereit für die Meditation.

Am besten ist es, täglich einige Minuten zu üben und die Dauer nach einiger Zeit zu erhöhen. Der beste Zeitpunkt für die Meditation nach dem Yoga ist am frühen Morgen oder am Abend. Die Meditation wird auf dem Boden in der Lotushaltung oder mit gekreuzten Beinen sitzend praktiziert. Vor allem für Anfänger eignet sich ein Meditationskissen. Die Sitzhaltung sollte aufrecht, aber trotzdem bequem sein. Die Hände werden entweder gefaltet oder liegen locker auf den Knien. Nun werden die Augen geschlossen und der Übende konzentriert sich zunächst auf seine Atmung. Der Kopf wird frei und die Gedanken werden ganz ruhig, bis sie vollständig verschwinden. Besonders am Anfang ist das nicht einfach, aber man sollte sich nicht unter Druck setzen, sondern die Gedanken kommen und wieder gehen lassen ohne sie zu bewerten.

Wer regelmäßig meditiert, wird ruhiger, entspannter und achtsamer.

Bildquelle: Nico LeHe / pixelio.de

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