Kundalini Yoga

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In der vielfältigen Welt des Yoga nimmt das Kundalini Yoga einen besonderen Platz ein. Diese aus dem Tantra stammende Yogaform erfreut sich auch hierzulande zunehmender Beliebtheit.

Was ist Kundalini Yoga?

Kundalini Yoga basiert auf dem altindischen Wissen um die Kundalini. Diese ist die ätherische Kraft, die in jedem Menschen in Form einer Schlange am Ende der Wirbelsäule zusammengerollt ist und schläft. Durch die Übungen des Kundalini Yoga soll diese schlafende Kraft geweckt werden und die Wirbelsäule, d.h. die Chakren entlang der Wirbelsäule, aufsteigen.

Das endgültige Ziel ist die Erleuchtung, die eintritt, sobald die Kundalini den Scheitelpunkt des Kopfes oder das siebte Chakra erreicht. Es gibt verschiedene Traditionen, welche den Fokus auf unterschiedliche Übungen richten.

Die bekannteste Form des Kundalini Yoga hierzulande ist die von Yogi Bhajan gelehrte Methode. Sie ist gekennzeichnet durch dynamische Positionen (Asanas), Meditation und Mantras. Großer Wert wird auch auf den Atem bzw. die bewusste Lenkung und Kontrolle des Atems gerichtet.

Für wen ist dieser Stil geeignet?

Kundalini Yoga ist grundsätzlich für alle Menschen geeignet. Allerdings gilt die Einschränkung, dass die fordernden fließenden Bewegungen bei den Asanas eine gewisse körperliche Fitness brauchen. Wer diese nicht mitbringt, sollte nach Alternativen Ausschau halten.

Es macht Sinn, wenn Sie sich, sofern Sie auf diesen Stil neugierig geworden sind, im entsprechenden Studio erkundigen, was genau das dort praktizierte Kundalini Yoga ausmacht. Oft gibt es vielfältige Angebote in Form von Ernährungsberatung, Kundalini Yoga für Schwangere, Heilungsmethoden etc.

Das Entscheidende ist letztendlich, seinem Bauchgefühl zu vertrauen. So kann man das für sich Passende auswählen.

 

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