Formen des Yoga

Die meisten eher körperbetonte Yoga-Praktiken können unter dem Oberbegriff Hatha Yoga zusammengefasst werden. 

Das Hatha Yoga, die Basis für alle modernen Formen des Yoga, hat in Europa und Nordamerika eine große Bandbreiten von abgewandelten Yoga-Stilen hervorgebracht: Das Anusara Yoga, eine kraftvolle Hatha -Variante, bei der nicht die Perfektion, sondern die die positive Einstellung der Übenden im Vordergrund steht. Auch das Iyengar Yoga, eine sehr körperbetonte Yoga-Schule, die große Präzision voraussetzt und bei der bei Bedarf auch einfache Hilfsmittel eingesetzt werden, ist eine Unterart des Hatha Yoga. Das Ashtanga Yoga ( auch Vinyasa Yoga oder Vinyasa Flow und Power-Yoga) ist eine dynamische und schweißtreibende Form des Hatha Yoga, dessen System aus sechs streng festgelegten Übungsserien besteht, die sich im Schwierigkeitsgrad steigern. Aus dem Ashtanga Yoga leiten sich mehrere weitere modernen Yoga-Stile her: 

Yoga Haltung

Yogahaltung

Zu den jüngsten Richtungen dieser Entwicklung gehört auch das Bikram Yoga, ein körperlich fordernder Yoga-Stil, bei dem eine feste Folge von 26 Hatha-Übungen in einem bis zu 40 Grad heißen Raum geübt wird. Der aus New York kommende Jivamukti Yoga, bei dem die Asanas fließend dynamisch in fester Reihenfolge zu moderner Musik praktiziert werden, lehrt die richtige Atemtechnik und erfreut sich bei uns großer Beliebtheit. Klassische Hatha-Übungen und Atemübungen zu Beginn der Stunden sind auch Teil des Sivananda-Yoga

Auch Mischformen sind entstanden und haben sich bei uns etabliert. So werden mittlerweile Yogilates Kurse angeboten, die aus einem Mix aus Yoga und Pilates Übungen bestehen. Auch Yoga-Pilates und Yoga-Fitness sind sehr körperbetonte und herausfordernde Yoga-Stile, die hauptsächlich in Fitness-Studio und öffentlichen Einrichtungen großen Anklang finden. 

Eine genauere Betrachtung lohnt sich, um den eigenen Yoga-Stil herauszufinden.