Abnehmen mit Yoga

Wie kann ich mit Yoga abnehmen?

Je nach körperlicher Konstitution können Anfänger, die unter Übergewicht leiden, Probleme mit den Knien oder dem Rücken haben oder einfach sehr lange keinen Sport gemacht haben, in sanften Anfänger-Stunden wieder in den Sport reinfinden und den Körper sanft an die körperliche Betätigung gewöhnen.

Denn wenn wir ehrlich sind, wissen wir alle, dass echtes Abnehmen zuallererst im Kopf beginnt – mit der Entscheidung, es endlich anzugehen. Eine einfache Möglichkeit sind online-Dienste, die uns täglich unterstützen, durchzuhalten.

Im Yoga hat die Ernährung einen hohen Stellenwert

Immerhin gehen einige Philosophien davon aus, dass man ist, was man isst.

Im Sinne der sattvischen (reinen) Ernährung heißt es: Scharfe Speisen (rajasika) peitschen die Gefühle auf, abgestandene Speisen (tamasika) führen zu Faulheit und Schlaf, reine (sattvika) Nahrung befriedigt.

Wenn Sie also einige Kilos verlieren möchen, sollten Sie auf Ihren Körper hören – nicht auf seine voraussehbaren Gelüste nach Torte, Schokolade und Chips – sondern darauf, wann Ihnen sonst gut tut. Fühlen Sie sich nach einem scharfen Essen wohl? Oder verträgt Ihr Magen leicht verdauliche Speisen und warme Getränke besser? Werden Sie nach einem üppigen Essen mit viel Fleisch müde und lethargisch oder sammeln Sie dadurch neue Kräfte?

Die Yoga-Ernährungs-Philosophie

In der Yogischen Ernährungsphilosophie (auch nur eine von vielen Philosophien!) wird unterschieden zwischen:

Sattvische Nahrungsmittel sind hauptsächlich Milch, Sahne Ghee, Honig, Reis, Mandeln, Mungbohnen, gekochtes Getreide und Gemüse sowie süßes Obst. Sie enthalten viele Nährstoffe und liefern dem Körper gutes Prana (Lebensenergie). Die Zubereitung sollte sanft sein, so dass die Lebensmittel leicht verdaulich sind. Unmittelbar nach dem Essen von sattvischen Lebensmitteln fühlen wir uns zufrieden und vital.

Die rajasische Lebensmittel sind hauptsächlich rot-gelb-orangeleuchtend und wirken verführerisch auf uns. Dazu gehören auch Tomaten, Orangen oder Äpfel, säuerliche, salzig gewürzte und scharfe Speisen wie Chillies oder Chips, allgemein Gebratenes, Frittiertes, Fleisch und Meeresfrüchte. Diese Lebensmittel erhöhen in Maßen genossen die Aktivität des Geistes und vor allem für träge Menschen geeignet. Wer allerdings zu Nervosität, schnellen ärgerlichen Reaktionen und Wutanfällen neigt, sollte wenig dieser aufheizenden Lebensmittel genießen. 

Tamasische Lebensmittel wie alter Käse, Pilze, weißer Zucker, Alkohol und Kartoffeln sollen dagegen beruhigen, aber auch müde machen. Ein prägnantes Anzeichen für die Wirkung dieser fettigen und überwürzten Lebensmittel ist Fast Food. In Stresszeiten bevorzugen viele Menschen, die sich sonst gesund ernähren diese Lebensmittel besonders. Doch anstatt glücklich und zufrieden zu machen, peitschen diese Lebensmittel weiter an und machen noch nervöser und aggressiver. So genanntes Dosenfutter, rotes Fleisch, Pilze, Knoblauch, alter Hartkäse und sonstige eher abgestandenen Lebensmittel wie auch zu oft Aufgewärmtes, können richtig schlechte Laune produzieren. Die klassische sattvische Ernährungsform der Yogis ist vegetarisch, doch wer kein strenges Yoga-Leben führt, der sollte sich nicht dadurch an das Fleischverbot halten. Denn auch in den alten Yoga-Schriften wird Fleisch jeglicher Art bei körperlicher Schwäche ausdrücklich empfohlen. Allerdings sollte man bedenken, dass es sich hier um liebevoll gehaltene Tiere handelt. Ein bewusster Umgang mit Fleisch ist nie verkehrt. Dennoch können wir gut auf Fleisch verzichten und stattdessen Proteine anderweitig zu uns nehmen.

 


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